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Der Sklavenaufstand unter Führung des Spartacus.
Karte der Feldzüge des Spartacus
Nach dem Bericht Appians war Spartacus ursprünglich ein freier Einwohner Thrakiens, der in der römischen Armee gedient hatte. Später desertierte er, wurde aber von den Römern ergriffen und unter die Gladiatoren gesteckt. Wegen seiner Tapferkeit und geschickten Waffenführung, seiner Kraft und Gewandtheit wurde er freigelassen. Er war dann als Fechtlehrer an einer Gladiatorenschule in Capua tätig. Plutarch sagt, Spartacus habe mehr einem gebildeten Hellenen als einem „Barbaren" geglichen. „Er war groß in gleicher Weise durch die Kraft seines Körpers wie die seines Geistes„, urteilt Sallust über ihn.
In der Gladiatorenschule von Capua entstand im Jahre 74 v. Chr. eine Verschwörung, an der etwa 200 Sklaven beteiligt waren. Da ihr Vorhaben entdeckt wurde, konnten nur 70 Sklaven entkommen.

Die Aufständischen verschanzten sich im schwer zugänglichen Massiv des Vesuv. An der Spitze dieser Sklavenschar stand Spartacus mit seinen Gehilfen Krixos und Oinomaos. Die kleine Gladiatorenschar überfiel die Besitzungen der großen Sklavenhalter. Die Aufständischen füllten ihre Reihen ständig durch neuhinzukommende Gladiatoren und Feldsklaven auf. Auch „Freigeborene vom Lande", wie Appian sagt, schlossen sich den aufständischen Sklaven an. Einst spürte Spartacus mit seiner Schar einen Transport von Waffen und Ausrüstung auf, der für die Gladiatorenschule bestimmt war. Er sammelte Waffen und Mannschaften, um sich auf größere Kämpfe vorzubereiten.
Die innen- und außenpolitische Lage der römischen Republik war damals ziemlich gespannt. In Kleinasien waren die Römer in einen schwierigen Krieg gegen den König von Pontos verwickelt, im Mittelmeer hatten sie gegen die Piraten zu kämpfen, und in Etrurien brach ein Aufstand der dortigen Bevölkerung aus, deren Ländereien den Veteranen der römischen Armee zugewiesen worden waren. Es war zu befürchten, daß sich die kleinen Sklavenaufstände jederzeit zu einem großen Befreiungskampf ausweiten könnten. Außerdem tobte in Spanien der Bürgerkrieg, und der Senat mußte dorthin bedeutende Kräfte unter Gnaeus Pompeius schicken, um die marianische Opposition, die über ein großes Heer verfügte, zu schlagen.
Die aufständischen Sklaven wurden zunächst nicht sehr behindert, da die römischen Behörden die Bedeutung des Sklavenaufstands in Kampanien unterschätzten. Im Herbst und Winter 74/73 v.Chr. konnte Spartacus Kräfte sammeln, sie organisieren und bewaffnen. Erst im Jahre 73 v.Chr. erkannte der römische Senat die Größe der Gefahr und beauftragte eine 3 000 Mann starke Abteilung unter dem Oberbefehl des Proprätors Gaius Claudius Glaber, die Aufständischen, die sich im Vesuv festgesetzt hatten, zu vernichten. Claudius ging entschlossen vor. Bald hatten seine Truppen den einzigen Abstieg vom Vesuv besetzt und die Schar des Spartacus eingeschlossen. Die Römer waren den Sklaven zahlenmäßig überlegen und viel besser bewaffnet. Spartacus, der „lieber durch das Eisen als Hungers sterben wollte" (Sallust), faßte den kühnen Entschluß, nicht zu fliehen, sondern den Feind mutig und überraschend anzugreifen. Die Aufständischen ließen sich bei Nacht an Strickleitern, die sie aus den Ranken der wilden Weinrebe angefertigt hatten, von den Felsen herab. Sie nutzten die mangelnde Wachsamkeit ihrer Gegner aus und fielen ihnen überraschend in den Rücken. Die Römer. wurden trotz ihrer Überlegenheit von der zahlenmäßig schwachen, aber kühnen Schar der Sklaven in die Flucht geschlagen. Mut, Findigkeit, Kampfbereitschaft und das Überraschungsmoment brachten Spartacus den ersten großen Sieg. Die Aufständischen eroberten das römische Lager und erbeuteten viele Waffen.
Dieser Sieg hatte bedeutende Folgen: Sklaven, aber auch verarmte italische Bauern strömten der Schar des Spartacus in Massen zu, so daß sie rasch bis auf 10 000 Mann anwuchs. In kurzer Zeit war ganz Kampanien in den Händen der Aufständischen.
Im Herbst des Jahres 73 v. Chr. sandte der römische Senat eine starke Abteilung unter dem Oberbefehl des Prätors Publius Varinius gegen Spartacus, um die in Süditalien zur Küste des Adriatischen Meeres ziehende Sklavenarmee aufzuhalten. Die Aufständischen nutzten die Zersplitterung der Kräfte beim Gegner aus und zerschlugen zunächst die Abteilungen zweier Legaten und danach auch die von Varinius selbst geführten Hauptkräfte der Römer.
In diesen Kämpfen zeigte sich, wie zersetzend der Sklavenaufstand auf die römischen Truppen wirkte. Ein Teil der Legionäre weigerte sich, gegen die aufständischen Sklaven zu kämpfen, und die in den Reihen der römischen Legionen dienenden Italiker liefen sogar zu Spartacus über. Die Bauernschaft Süditaliens schloß sich ebenfalls den Aufständischen an. Apulien, Lukanien, Kalabrien und Bruttium wurden vom Aufstand erfaßt. Das zahlenmäßige und moralische Übergewicht war auf seiten der aufständischen Sklaven, deren Streitkräfte nach einigen Angaben bis auf 60 000 Mann (Eutrop), nach anderen sogar bis auf 12 0000 (Appian) angewachsen waren. Plutarch schrieb, Spartacus sei zu jener Zeit „mächtig und furchtbar" gewesen.

Der Feldzug der Sklavenarmee nach Gallia Cisalpina. Als der Sklavenaufstand dieses Ausmaß erreicht hatte, mußte entschieden werden, welche Ziele weiter verfolgt werden sollten. Darüber zeigten sich bei den Führern des Aufstands große Meinungsverschiedenheiten. Spartacus wollte die Sklaven aus Italien herausführen und ihnen die Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen. Er verzichtete bewußt auf einen Feldzug gegen Rom. Krixos dagegen vertrat die Interessen der „Freigeborenen vom Lande", der Mitläufer und der Süditaliker, deren Hauptziel die Lösung der Agrarfrage, die Expropriation der großen Sklavenhalter war. Er bestand darauf, gegen Rom zu ziehen. So kam es in den Reihen der Aufständischen zur Spaltung. Spartacus zog 72 v.Chr. mit den Hauptkräften nach dem Norden Italiens, nach Gallia Cisalpina, um dann die Sklaven in ihre Heimat zu entlassen. Krixos aber blieb mit einer 10 000 Mann starken Abteilung im Süden (in Apulien).
Die Unstimmigkeiten bei den Aufständischen begünstigten das Vorgehen der Römer. Im Jahre 72 v. Chr. wurden die beiden Konsuln gegen die Sklaven entsandt. Einer der konsularischen Armeen gelang es, die von Krixos geführte Abteilung am Mons Garganus (in Apulien) zu schlagen. Nicht so einfach konnte das gut bewaffnete Heer des Spartacus vernichtet werden. Die Waffen der Sklaven waren teils erbeutet, teils in von ihnen selbst eingerichteten Werkstätten hergestellt worden. Ihre gut organisierte Armee bestand aus Reiterei sowie aus schwerem und leichtem Fußvolk. Die Krieger erhielten eine militärische Ausbildung.
Die Armee des Spartacus, die den ostwärtigen Teil der Apenninenhalbinsel in nördlicher Richtung durchzog, versetzte unterwegs den römischen Truppen einige Schläge und erfocht in der Schlacht bei Mutina einen Sieg über die 10 000 Mann starke Armee des Statthalters der Provinz Gallia Cisalpina. Obwohl damit der Weg nach den Alpen frei war, wandte sich die Sklavenarmee wieder nach Süden, vermutlich, um nach, dem Plan des Spartacus Sizilien zu erreichen. Die Quellen geben keine Auskunft darüber, warum Spartacus diesen Weg einschlug. Wahrscheinlich hofften die Aufständischen, nach Sizilien übersetzen zu können, um sich mit den dortigen Sklaven zu vereinigen. Es ist aber auch möglich, daß Spartacus beabsichtigte, die Sklaven von Sizilien aus auf dem Seewege in ihre Heimat zu bringen, denn die kilikischen Piraten hatten versprochen, ihm die erforderlichen Schiffe zu stellen. Zu dieser Zeit war ganz Italien - von der bruttischen Halbinsel bis einschließlich Gallien - vom Aufstand erfaßt. Die glänzenden Erfolge der Sklaven führten zu Zersetzungserscheinungen in der römischen Armee.
In Picenum standen den Sklaven die Armeen beider römischer Konsuln gegenüber. Hier erwies sich Spartacus als begabter Feldherr. Er warf seine gesamten Kräfte zuerst auf die eine, dann auf die andere konsularische Armee und schlug beide. Danach festigte Spartacus besonders die Disziplin und verbesserte die Organisation und Bewaffnung seiner Armee.
Der Kampf der Sklavenarmee in Süditalien. Der Sklavenaufstand breitete sich immer weiter aus. Die Armee des Spartacus war bedeutend angewachsen; ihre Kampfkraft hatte sich erhöht. Keiner der römischen Feldherren wagte jetzt, den Kampf gegen die Aufständischen zu leiten. Endlich gewann der Senat im Herbst 72 v. Chr. den durch seinen Reichtum bekannten Prätor Marcus Licinius Crassus für diese Aufgabe. Er erhielt das Kommando über sechs Legionen und wurde mit außerordentlichen Vollmachten ausgestattet. Crassus stellte durch drakonische Maßnahmen die Disziplin in den Reihen der römischen Legionen wieder her. So ließ er eine Kohorte, die sich geweigert hatte, gegen die Sklaven zu kämpfen, dezimieren, das heißt, jeder zehnte Legionär wurde hingerichtet. Dadurch war es ihm möglich, entscheidende Handlungen gegen die Aufständischen einzuleiten.
Die erste Abteilung des Crassus, die sich Spartacus entgegenstellte, wurde geschlagen und mußte nach Lukanien abziehen. Die Kämpfe im Sommer 71 v. Chr. endeten ebenfalls mit Niederlagen der Römer. Crassus mußte den Senat bitten, zu seiner Unterstützung die Armee des Pompeius aus Spanien und die des Lucullus aus Thrakien nach Italien zu rufen. Er wollte aber die Sklaven möglichst noch vor dem Eintreffen von Pompeius und Lucullus schlagen. Als die Hauptkräfte der Aufständischen auf der bruttischen Halbinsel konzentriert waren, beschloß Crassus, sie dort einzuschließen. Quer durch die gesamte Landenge wurde ein 53 Kilometer langer und 3,5 Meter breiter Graben gezogen, der in seiner gesamten Länge durch eine hohe Mauer gesichert und von mehreren Legionen verteidigt wurde.
Die kilikischen Piraten hatten ihr Versprechen, die Aufständischen nach Sizilien überzusetzen, nicht gehalten. Es gelang Spartacus, die Sklaven für ein neues Unternehmen, für die Überfahrt auf Flößen, zu gewinnen. Als jedoch der größte Teil der Flöße fertiggestellt war, fegte sie ein Sturm hinweg. Außerdem war, wie Spartacus erfuhr, die sizilische Küste von den Römern stark befestigt worden. Ein Versuch, durch Verhandlungen mit Crassus Zeit zu gewinnen, schlug ebenfalls fehl. Die Kampftüchtigkeit der Sklavenarmee wurde erheblich herabgesetzt, weil sich die Aufständischen erneut über die weitere Marschroute stritten.
Spartacus faßte jetzt den kühnen Entschluß, die von den Römern errichteten Befestigungsanlagen zu durchbrechen und die Armee des Crassus zu schlagen. Er wollte hierbei den Vorteil des Überraschungsmoments ausnutzen. In einer stürmischen Nacht schütteten die Sklaven bei dichtem Schneetreiben einen Teil des Grabens mit Reisig und Erde zu, überschritten ihn, durchbrachen die befestigte Linie und schlugen die Römer.
Der Feldzug der Sklavenarmee nach Brundisium. Nach dem erfolgreichen Durchbruch durch die römische Blockade begann Spartacus, nach Brundisium (Brindisi) vorzustoßen. Brundisium war als bedeutender Hafen, der Rom mit dem gesamten östlichen Mittelmeergebiet verband, ein wichtiger strategischer Punkt. Spartacus hoffte, dort in den Besitz der für die Überfahrt nach Thrakien notwendigen Schiffe zu kommen.
Auf Grund von einigen indirekten Hinweisen in den Quellen kann man annehmen, daß ein Teil der Sklaven diesen Plan nicht billigte, sondern gegen Rom marschieren wollte. So sonderten sich über 12 000 Mann unter Gannicus und Castus von den Hauptkräften des Spartacus ab. Sie bezogen Stellung in der Nähe des Lukanischen Sees.
Crassus beschloß, diese Spaltung der Aufständischen auszunutzen. Seine Armee zog ungesehen vor das Lager der Sklaven, die sich von Spartacus getrennt hatten, und griff überraschend an. Das Auftauchen der römischen Legionen wurde von den Truppen des Gannicus und des Castus zu spät bemerkt. Die Sklaven leisteten in diesem Kampf zähen Widerstand, gingen jedoch nicht organisiert vor. Wie Plutarch berichtet, fielen alle 12 300 Sklaven, die an der Schlacht teilgenommen hatten. Das war der zweite bedeutende Schlag gegen die Aufständischen.
Als Spartacus von dieser Niederlage erfuhr, zog er sich vorübergehend in die Petelinischen Berge zurück, um seine Truppen zu sammeln und sie dann von dort aus nach Brundisium zu führen. Die Römer versuchten, den Sklaven nachzusetzen; diese gingen jedoch zum Angriff über und schlugen eine starke römische Abteilung. Damit war die Straße nach Brundisium frei. Die Armee der Aufständischen, zu diesem Zeitpunkt etwa 6 000 Mann stark, zog in Eilmärschen durch Lukanien und erreichte bald darauf Apulien.
Unweit von Brundisium wurde Spartacus gemeldet, daß dort die Armee des Lucullus eingetroffen sei. Für die Aufständischen bestand die Gefahr, von drei römischen Armeen eingeschlossen zu werden. Von Osten nahte Lucullus und von Norden Pompeius. Crassus, der von Süden herbeizog, beschloß, die Ankunft von Pompeius und Lucullus nicht abzuwarten, sondern allein zum Angriff überzugehen.
Im Jahre 71 v. Chr. schlug Spartacus in Apulien seine letzte Schlacht. „Es wurde, wie bei der Verzweiflung von so vielen Tausenden zu erwarten war, eine lange, gewaltige Schlacht geschlagen." Die Märsche, der langwierige Kampf und die Uneinigkeit hatten die Kräfte der Aufständischen untergraben. Trotz ihres heldenhaften Kampfes konnten die Sklaven dem Ansturm der römischen Legionen nicht standhalten. Spartacus selbst führte seine Abteilungen in den Gegenangriff und kämpfte in den ersten Reihen. Plutarch berichtet, Spartacus habe, als man ihm vor der Schlacht sein Pferd vorführte, es mit seinem Schwert getötet und erklärt, daß er im Falle einer Niederlage kein Pferd mehr brauchen, im Falle eines Sieges jedoch zahlreiche Pferde erbeuten werde. Mit dem Schwert in der Hand versuchte Spartacus, bis zu Crassus vorzudringen. Er streckte viele Feinde nieder, erschlug zwei Zenturionen, wurde selbst an der Hüfte verwundet und wehrte dann kniend die Feinde ab. Die römischen Legionäre verfuhren so tierisch mit dem Sklavenführer; daß seine Leiche nicht mehr aufzufinden war. Der antike Schriftsteller Florus berichtet: „Spartakus selbst focht mit dem größten Heldenmute an der Spitze des Schlachtheeres und fiel wie ein Feldherr."


Nach der Vernichtung ihrer Hauptkräfte und nach dem Tod ihres Führers setzten einige Sklavenabteilungen den Kampf im Süden Italiens noch viele Jahre lang, aber in unorganisierter Form fort. Die Massenbewegung der aufständischen Sklaven war jedoch unterdrückt worden. Die Sklavenhalter rächten sich grausam an den Sklaven. 6 000 Gefangene wurden an der Straße nach Capua gekreuzigt.
Eine politische Folge des Sklavenaufstands war die Entstehung der Militärdiktatur in Rom. Die bisherigen politischen Formen hatten sich als unzulänglich erwiesen, einen großen Sklavenaufstand schnell niederzuschlagen; es mußten neue politische Formen der Herrschaft entwickelt werden.
Nach dem Sklavenaufstand entließen Pompeius und Crassus - im Widerspruch zur Verfassung der römischen Republik - ihre Armeen nicht. Sie verlegten ihre Legionen in die Umgebung von Rom und verlangten, daß sie für das nächste Jahr (70 v. Chr.) zu Konsuln gewählt würden. Gestützt auf die Armee, die ein gehorsames Werkzeug in ihren Händen war, stellten Crassus und Pompeius ein Programm zur Beseitigung des von Sulla errichteten Regimes auf. Nachdem sie sich. so die Unterstützung der Ritter und Plebejer gesichert hatten, erlangten sie die konsularische Würde.
Fazit:
Spartacus war ein begabter Organisator und ein bedeutender Feldherr. Er schuf aus den aufständischen Sklaven eine für die damalige Zeit vorbildliche Armee, deren Stärke im Verlauf des Kampfes ständig zunahm. Der Sklavenaufstand unter seiner Führung unterscheidet sich von anderen nicht nur durch seine Organisiertheit, sondern auch durch die restlose Ausnutzung der gegebenen Möglichkeiten. Die Armee der Sklaven setzte sich aus allen zu jener Zeit bekannten Waffengattungen zusammen: aus schwerem und leichtem Fußvolk und aus Reiterei. Die Bewaffnung der Sklaven stand der der römischen Legionen kaum nach. Ihre Krieger erhielten eine militärische Kampfausbildung. Spartacus war bestrebt, die friedliche Bevölkerung nicht mit den Aufständischen zu verfeinden. Alles, was requiriert werden mußte, wurde bezahlt. Dadurch sicherte sich Spartacus die Sympathie der Bevölkerung.
Die Strategie der Spartacusarmee war kühn und entschlossen. Im allgemeinen handelten die Sklaven offensiv. Sie gaben die Initiative nicht aus der Hand und schlugen die Armeen des Gegners einzeln, indem sie stets überlegene Kräfte gegen diese konzentrierten. Jedes militärische Unternehmen wurde sorgfältig vorbereitet. Spartacus versuchte immer wieder, seinen Gegner zu überraschen. In taktischer Hinsicht gingen die Aufständischen ebenfalls offensiv vor.
Die aufständischen Sklaven kämpften zwar um ihre eigene Befreiung von der Sklaverei, wollten aber die Sklavenhalterordnung nicht beseitigen. Das Fehlen klarer Kampfziele und die Uneinigkeit in den Reihen der Aufständischen trugen zu ihrer Niederlage bei.

So wünschten die Römer sich die Gladiatoren!